7 Wege, wie du dein "warum" findest - Chapter K
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7 Wege, um dein Warum zu finden

7 Wege, wie du dein „warum“ findest

Ich kann es in deinem Blick sehen. Du denkst dir: „Oh man, nicht noch so ein Text über das warum und diesen ganzen Kram, der sich wie ein Rattenschwanz formt.“ Ich finde es auch nach 3 Jahren Selbständigkeit, sehr vielen Tiefen und auch einigen Höhen immer noch unglaublich wichtig und selbst ich stoße täglich an mögliche Grenzen, die ich überqueren muss. Sehr lange, wusste ich nicht, warum ich all das mache. Zumindest nicht bewusst. Und das macht es doch aus, oder? Ist das nicht auch irgendwie der Grund, warum so viele scheitern?

Ich finde, du solltest es ziemlich ernst nehmen. Damit habe ich persönlich viel zu spät begonnen…

1 Selbstreflexion. Kennst du dich gut genug?

Ich weiß, alle meinen sich zu kennen und wenn die Frage nach den 3 Stärken und 3 Schwächen aufploppt, dann versucht man sich irgendwie rauszureden oder einen Weg drumherum zu finden. Sich selbst zu kennen, bedeutet nicht ausschließlich,  zu wissen, dass man bestimmte Dinge gerne macht und andere wiederum nicht. Es ist viel mehr als das. Sich zu kennen, heißt in erster Linie, ehrlich zu sich selbst zu sein. Ein Bewusstsein dafür zu erschaffen, wie sich Handlungen, Schritte und auch Worte auf einen auswirken können. Es heißt aber auch, zu wissen, wofür du und die Menschen um dich herum dich schätzen. Was du gerne an dir verändern möchtest, wie sich deine Umwelt auf dich auswirkt usw. Also, kennst du dich gut genug? Weißt du über alle Einzelheiten deiner Selbst und bist standfest im Boden verankert?

2 Kenne deine Werte

Warum machst du gewisse Dinge und fühlst dich dabei eigentlich unwohl? Warum ziehen dich deine Gedanken immer wieder in eine bestimmte Richtung, nur du möchtest sie nicht dorthin lassen? Ich kann es dir ja ehrlich sagen. Ich bin ein Familienmensch und „Familie“ und „Liebe“ stehen in meiner allgemeinen Wertetabelle an erster Stelle. Zwei Gedanken die mich seit Jahren begleiten, denn ich plane jetzt schon für den Fall, dass ich irgendwann einmal Mutter werde. Meine Gedanken häuften sich zu dem Thema: Wie kann ich Beruf und Kind für mich angenehm unter einen Hut packen und mich dabei nicht vergessen? – Genau dafür arbeite ich. Das sind meine Werte. Das ist der größte Faktor in meinem persönlichen „warum“. Wie ist es bei dir? Bei Katharina von Glücksdetektiv kannst du dir kostenfrei deine Werte erarbeiten. Also, wofür lebst du und wie wirkt sich das auf dein „warum“ aus?

3 Kenne deine Mission

Die Mission ist fast schon mit deinen Werten gleichzustellen. Ich bin davon überzeugt, dass jeder Mensch eine Mission hat, sie bei den einen nur stärker, bei den anderen schwächer zum Vorschein kommt. Und weil das Leben ein Geben und Nehmen ist, bin ich ebenfalls davon überzeugt, dass eine Mission immer auf eine andere Person ausgerichtet ist. In den wenigsten Fällen heißt es hier: „Meine Mission ist es, berühmt zu werden“. Natürlich wollen das viele, ich nicht ausgeschlossen 😉 Aber das ist nur oberflächlich ausgedrückt ein Synonym für etwas, das uns wirklich antreibt. Was ist deine Mission? Wofür stehst du auf? Was treibt dich schon bei dem Gedanken so sehr an, dass du gar nicht anders kannst, als Vollgas zu geben?

Mal ganz abgesehen, von der Theorie. Du musst deine Mission noch nicht ausleben. Ist es nicht oft so, dass uns die (positive) Angst vor gewissen Momenten zurückhält? Deswegen, darfst du deine Mission trotzdem leben.

4 Kenne deine Motivation

Ganz theoretisch: Es gibt 3 Grundmotive nach McClelland. Zugehörigkeit, Macht, Leistung. Hier findest du es noch einmal etwas genauer. Was motiviert dich? Ich denke, das ist insofern ein wichtiger Meilenstein, um dein „warum“ zu manifestieren, weil du grundsätzlich wissen solltest, wie du intrinsisch zu motivieren bist. Nur für dich. Denn wenn du wieder einmal vor der Frage stehst, warum du all das machst, kannst du dir damit einen letzten Schliff verpassen.

5 Höre in dich. Was möchtest du verändern?

Nachdem du das Bewusstsein dir gegenüber gestärkt hast und bevor du in deine Ängste und Visionen eintauchst, solltest du dir grundsätzlich Gedanken dazu machen, was du verändern möchtest. Das gilt für dich persönlich aber auch für deine äußeren Umstände. Welche Eigenschaften möchtest du ändern? Was muss sich räumlich ändern? Was müsste passieren, damit es so ist, wie du es dir vorstellst?

Wie hilft dir dieser Punkt, auf dem Weg zu deinem „warum“? Meistens verändert sich ein „warum“ und bezieht sich u.a. auch auf äußere Umstände. Es ist also einem temporären Zustand gleichzusetzen. Aus diesem Grund, sollte ein „warum“ immer an aktuelle Gegebenheiten mit verknüpft sein, um nicht nur langfristig, sondern auch aus diesem Moment heraus zu handeln.

6 Negative Gefühle und Emotionen. Wovon möchtest du weg?

Warum machen wir, was wir machen. Nicht zuletzt, weil wir gewisse Gefühle und Emotionen nicht mehr erleben und nicht mehr fühlen möchten. Das kann sich ganz individuell je nach Typ auswirken und zeigen. Ich möchte z.B. nicht mehr am Existenzminimum leben, so krass es auch klingt. Dieses Gefühl, sich nichts mehr leisten zu können, für niemanden mehr sorgen zu können und um Hilfe zu „betteln“ fühlt sich gruselig an. Etwas, das ich so schnell nicht mehr in meine Gefühlslaufbahn einbringen werde.

Sich aber darüber im klaren zu sein, was nicht gut tun, kann erst helfen, wenn man auch diesen Zustand für sich manifestiert hat. Das kann mit einem persönlichen Board of fear passieren, auf das im Gegensatz zu einem Visionboard alle negativen Gefühle und Emotionen verbildlicht werden, die nie wieder einen Platz im eigenen Körper haben sollen. Der „weg von“ Gedanke funktioniert in Kombination mit dem „warum“ nur dann, wenn man sich bewusst über seine Ängste und Sorgen ist und dementsprechend handeln kann.

7 Was möchtest du in Zukunft fühlen?

Um es im nächsten Schritt etwas positiver zu gestalten, blicken wir einfach in die Zukunft. Aber nicht, wie die vielen Stereo-Typen da draußen. Denn im Endeffekt könnte man dich hier fragen: „Warum willst du das machen?“ und genau hier scheitert es in den meisten Fällen. Eine Frage, die viel zu allgemein gehalten ist und die mehr Kopfschmerzen als Erleichterung auslöst. Wir möchten schließlich das „warum“ klären und manifestieren und können uns in diesem Sinne für die Zukunft eine essentielle Frage stellen. „Was möchte ich in der Zukunft fühlen?“ Nach welchen Gefühlen strebst du? Welche Tätigkeit, soll sich wie bei dir auswirken und was möchtest du unter Umständen bei deinen Kunden damit bewirken? An welche Gefühle ist deine Zukunft geknüpft?

Das machen wir, damit wir fühlen, wie sich unser „warum“ anfühlt. Damit es sich bei jeder zweifelnden Frage echt anfühlt, wenn wir uns selbst sagen: „Ich mache das für mich“…

Du rockst das!

Ganz ehrlich? Ich bin schon unglaublich stolz darauf, dass du diese Zeilen einfach nur liest. Wenn sie in diesem Moment noch nicht die große Bedeutung für dich haben, dann wird es zu gegebener Zeit einmal zurückkommen.

Es gibt so viele Menschen da draußen, die dir etwas mit an die Hand geben möchten. Menschen, die dir sagen, wie du etwas zu machen hast und was du besser bleiben lassen solltest. Soll ich dir den besten Rat geben, den ich dir aus meiner Perspektive geben kann? Fang jetzt an, mach es anders als alle anderen, sei ehrlich zu dir selbst und dann rock das Ding. Es gibt nicht nur diesen einen Weg. Aber es gibt nur deinen Weg. Der kann hügelig, durch die Wüste oder entspannt am Strand beginnen. Der kann dort enden, wo du enden möchtest. Mach es einfach nur auf deine Weise! Solange du weißt, warum du all das machst, kann es doch eh nur gut werden.

Mit viel Power und Motivation

xoxo, deine

Katharina Fichtl

4 Comments
  • Elisa Zunder

    März 11, 2016 at 5:05 pm Antworten

    Liebe Katharina,

    mal wieder ein rundum gelungender Beitrag. Ich denke, dass besonders eine gesunde und immer wiederholende Selbstreflexion sehr wichtig für jeden von uns ist. Denn nur so kann man sich selbst hinterfragen, feststellen wo es zwickt und auch neustarten.
    Ich setze mich meistens Sonntag immer mit dem Erlebten der Woche auseinander und hinterfrage, ob auch alles so lief wie ich es mir vorstelle, was ich vielleicht optimieren kann und ob ich mich auch in allen Situationen so verhalten habe, wie der Mensch, der ich sein wil.

    Liebst, Elisa

    • Katharina

      März 17, 2016 at 9:05 am Antworten

      Liebe Elisa,
      herzlichen Dank, dass du uns an deinen Gedanken und Taten teilhaben lässt. Ich denke auch, dass es die immer wiederkehrende Selbstreflexion ist, die uns langfristig Stärke und Kraft bietet, damit wir einfach nur die geilen Sachen rocken können :)
      Sich wöchentlich dafür Zeit zu nehmen, wie du es machst, finde ich grandios und sollte eigentlich ein fester Bestandteil in unserem Alltag werden.

  • Jecky

    März 21, 2016 at 3:07 pm Antworten

    Ein super gelungener Post, der einem so manchen Denkanstoß gibt!

    XX aus Nürnberg
    Jecky

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