The One Thing: Wann spüre ich endlich dieses Verlangen? - Chapter K
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The One Thing - das Verlangen spüren

The One Thing: Wann spüre ich endlich dieses Verlangen?

Das Kribbeln im Bauch. Die erste große Liebe. Der Glaube. Die Vision. Gefühle, die Verlangen in sich tragen. Gefühle, die uns dorthin bringen, wo wir gerne wären. Ziele, die wir erreichen. Unkompliziert. Auf unsere Weise, in unserem Flow.

Warum komme ich nicht vorwärts?

Warum komme ich nicht vorwärts? Was hat das zu bedeuten? Ich fühle mich gebremst und wenn ich auf meinen Nebenmann blicke, dann zieht er in einem Affenzahn an mir vorbei. Ich fühle mich wie in diesem einen Moment, wenn ich am New York Times Square stehe und alle Menschen um mich herum das hundertfache Tempo annehmen. Ich blicke ihnen noch hinterher. Warum bleibe ich stehen?

Es ist wie es ist und ich kann es nicht verhindern. Nicht in diesem Moment. Denn irgendwann, ja irgendwann sollte es schon besser werden. Da möchte ich schnell sein. In meinem Tempo. Ungebremst. Irgendwann möchte  ich auch mal ein Ziel aufschreiben und es nicht mehr aus den Augen verlieren, bis ich dort angekommen bin. Dann können wir weiterreden. Auf dem Weg kann ich mich verändern.

Aber warum komme ich nicht vorwärts? Ich habe etwas gelesen. Nicht nur an einer Stelle und nicht nur von einer Person. Ich lese auf englisch, weil die Deutschen nur bedingt darüber sprechen. Vielleicht weil sie erkannt haben, dass es dieses eine Ding sein könnte, was die Konkurrenz ausmerzt? Ich sehe diese eine Frau vor mir. Sie ist frei, sie ist bei sich angekommen und in ihrer eigenen Kraft. Das will ich auch! Diese Frau ist stark. Aber sie war es nicht immer. Und damit spricht sie vielen anderen Frauen aus der Seele. Sie hatte ihre erfolglosen Momente bereits hinter sich und wollte es ändern. Sie wollte das Verlangen spüren.

The One Thing

Eigentlich geht es gar nicht um die Frage, was nur dieses eine „Ding“ sein könnte. Wahrscheinlich werden wir es auf diese Weise niemals herausfinden. Denn das eine Ding ist eigentlich nur ein Gefühl. Etwas, das wir fühlen wollen, um uns besonders, einzigartig und gebraucht zu fühlen. Es ist individuell. Nur wer sich kennenlernt, kann es finden. Nur wer sich kennt und liebt, ist bereit für den nächsten Schritt.

Wie möchtest du dich fühlen?

Der nächste Schritt und das was dieses eine Verlangen in uns auslösen kann, ist dein Gefühl. Wie möchtest du dich fühlen, wenn du Deutschlands erfolgreichste Bloggerin bist? Wie möchtest du dich fühlen, wenn du 10 kg abgenommen hast? Wie möchtest du dich fühlen, wenn du dein erstes eigenes Unternehmen gründest?

Wie hast du dich gefühlt, als du deinem Chef das erste Mal gesagt hast, dass es so nicht weitergehen kann? Wie hast du dich gefühlt, als du das erste Date mit deiner ersten großen Liebe hattest? Wie hast du dich gefühlt, als du dein erstes Buch verkauft hast?

Wir erinnern uns an die Gefühle, die wir während einer besonderen Situation erlebten. Wir verbinden es mit unseren Bildern und fügen alle Gegebenheiten zu einem unglaublich wichtigen Moment. Das ist, was sich verankert.

Warum dann nicht Gleiches auch mit der Zukunft tun?  Versetze dich in einen Moment, der dir bevorstehen könnte. Wenn du überhaupt nicht weißt, wo die Reise hingehen soll, dann spiel mit deinen Gedanken. Stell dir vor, welche Tätigkeit du gerne ausüben würdest (bei mir ist es das Schreiben) und tauche mit deinen Gedanken tief in verschiedene mögliche Momente. Welches Gefühl soll es in dir auslösen?

Und das Verlangen?

Ich bin davon überzeugt, dass das Verlangen nicht einfach so vorbeikommt. Er ist nicht der Draufgänger-Typ der spontan an deine Tür klopft und sich für die nächsten Tage neben dich setzt, jeden Tag einen entspannten Kaffee mit dir schlürft und mit dir auf Reisen geht. Das Verlangen ist eher eine Art von Freund, der nur kommt, wenn man ihn direkt und nett einlädt. Manchmal muss man sich auch etwas einfallen lassen, damit er sich überwindet.

Es kommt und geht. Wenn wir es an uns binden, dann bleibt es. Das Buch „Denke nach und werde reich“ von Napoleon Hill, hat mir ein bisschen die Augen geöffnet. Ich wusste immer schon, dass ich meinen Beitrag dazu leisten muss. Dass ich verantwortlich für meine Taten bin, die mich meinen Zielen näher bringen. Aber ich hatte es nie bewusst für mich angenommen.

Das Verlangen kommt, wenn du dazu bereit bist. Wenn du es für dich entschieden hast. Wenn du dich selbst liebst. Wenn du bereit bist, dich zu ändern. Wenn du bereit bist, das Geschehen um dich herum zu reflektieren und wenn du es dir jeden Tag vor deinem geistigen Auge ausmalst und es dir vorstellst.

Napoleon hat zu seiner Zeit die größten und erfolgreichsten Menschen beobachtet und deren „Erfolgsmasche“ in seinem Buch zusammengetragen. Sie alle hatten eine Vision. Daraus formte sich ein Wunsch, ein Ziel und sie hielten daran fest. Napoleon gab den Tipp, diese Vision aufzuschreiben und sie sich 2x täglich laut vorzulesen. Aber nicht einfach so. Man solle sich schon in diese Vision hineinversetzen können. Verbinde die Zukunftsbilder mit den Gefühlen, die du gerne erleben möchtest und lebe diese Momente in deinen Gedanken.

Und dann? Lass dich nicht ausbremsen

Wenn du bereit bist und es dir jetzt erst recht beweisen möchtest, dann lasse dich nicht von deinen Visionen ausbremsen. Gerade Perfektionisten lassen sich gerne dazu verleiten, Dinge nicht an die Öffentlichkeit zu geben, solange sie nicht perfekt ausgearbeitet sind.

In meiner Vision bin ich z.B. schon ganz woanders. Für mich passt mein Internetauftritt, die Art und Weise meiner öffentlichen Kommunikation und das Bild, das ich nach außen abgebe nicht zu dem, wie ich mich eigentlich zeigen möchte. Es passt nicht zu meinem eigentlichen Stil und dennoch ist es mir für den Moment halbwegs egal, weil ich weiß, dass ich mich zum einen nur daran aufhalte und weil ich es in ein paar Monaten wieder ändern kann. Manchmal müssen wir uns den Umständen entsprechen hingeben und dürfen dabei nicht vergessen, was wir dennoch alles aus dieser Situation herausholen können.

Visionen können eine unglaubliche Kraft und ein überdimensionales Bildnis annehmen. Lass dich nicht von ihnen ausbremsen. Du hast die Gelegenheit in sie hineinzuwachsen und etwas derart besonderes zu gestalten, von dem andere nur träumen können.

SO, rock on! Du bist wunderbar. Glaub an dich und deine Ideen und mach dein Ding. So wie du willst und ganz auf deine Weise!

Mit voller Power und Motivation, deine

Katharina Fichtl

Ps.: In meinem kostenfreien Dreamkit kannst du dir die einzelnen Schritte bis zum Verlangen und darüber hinaus noch einmal detailliert ansehen.

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