Warum machen wir, was wir machen? - Chapter K
1774
single,single-post,postid-1774,single-format-standard,ajax_fade,page_not_loaded,,select-theme-ver-3.1,wpb-js-composer js-comp-ver-4.6.2,vc_responsive
Warum machen wir, was wir machen?

Warum machen wir, was wir machen?

Einer von vielen. Ein ganz normaler Tag. Nur heute scheint es die Mutter Motivation nicht so gut zu meinen. Sie gibt mir keinen Schubser in die richtige Richtung. Sie verbietet mir zu lächeln. Eigentlich lässt sie mich heute relativ wenig machen, damit ich mit meinem Business auch nur einen kleinen Schritt weiter gehen kann. Stattdessen fragt sie mich schikanös, warum ich all das mache? „Warum tust du dir das an?“ – Nur heute habe ich leider keine Antwort darauf …..

Warum?

Tatsächlich habe ich das Gefühl, dass jeder diese Frage stellt und die Allerwenigsten tief aus ihrem Herzen, mit voller Überzeugung und Wahrheit darauf antworten können. Es scheint eher einem Sport zu ähneln, den man  ganz leichtfüßig mitmachen kann. Stereotypen. Stereo-Antworten.

Aber warum machen wir was wir machen? Warum entscheiden wir uns für einen bestimmten Weg? Warum arbeiten wir genau an diesem Business, wie es uns gerade in diesem Augenblick vor den Füßen liegt? Warum? Und warum sollten wir unbedingt damit weitermachen und unsere Ideen nicht schon vor der ersten Sichtbarkeit im Sand versinken lassen? Warum lohnt es sich für uns, daran festzuhalten? Warum sollten wir nicht aufgeben? Warum machen wir das?

Wenn es etwas gibt, das bombenfest sitzen muss, dann ist es die Antwort darauf. Nicht, weil du es den Menschen um dich herum unter die Nase reiben sollst. Ganz im Gegenteil. Es ist dein Auffangbecken. Du brauchst diese Antwort für dich. Sie schützt dich, sie bringt dich weiter und sie hilft dir in ganz beschissenen Situationen, die jeder Selbständige fast täglich zu durchlaufen hat. Diese Antwort verteidigt deinen Weg und schiebt Selbstzweifel wie von selbst beiseite.

Was passiert, wenn du dein Warum nicht kennst?

Willst du die Wahrheit wissen? Wenn du nicht weißt, warum du das alles machst, dann fliegst du schneller aus deinem vermeintlichen Traum, als du kucken kannst. Es werden die Selbstzweifel sein, die dich auffressen. Sie werden mehr und mehr in dich hineindringen, obwohl du sie eigentlich gar nicht bei dir haben möchtest. Du wirst gelähmt aus dem Fenster blicken, deinen Laptop vor dir stehen haben aber keinen Grund sehen, warum du all deine Energie in dieses eine Projekt stecken solltest. Du wirst gelähmt sein, weil es alles keinen Sinn macht. Und dann fragst du dich, warum?  Ich werde weder damit erfolgreich sein, ich werde damit nicht das erreichen, was ich möchte und allgemein ist eh alles doof. Willst du das? Ich hoffe nicht, denn dann wärst du an dieser Stelle wirklich am falschen Platz.

Aber, ich kenne diese Momente und sie können einen zerfressen. Von innen heraus, ganz langsam. Sie sind ätzend.

Was denkst du also, was ich dir nun raten werde, damit es dir in keinem Fall auch so geht? Genau, zementiere dein „warum“!

Was ist wirklich wichtig bei einem „warum“?

Es ist persönlich. Es ist leidenschaftlich. Es ist pure Emotion. Es spiegelt das Verlangen, die Sehnsucht, die Ängste. Es ist der Grund, weshalb du etwas in diesem Moment tust oder nicht tust. Es hat eine  Geschichte. Es sind deine Erinnerungen. Es kann nur von dir kommen und ist ungefähr gleichzusetzen mit der intrinsischen Motivation. Dein „warum“ kann nicht von außen beantwortet werden, das würde dir das Genick brechen.

Warum dein „warum“ nicht zieht

Nicht jedes „warum“ hat dieselbe Wirkung. Es ist ähnlich wie mit den Zielen. Wenn du etwas wirklich willst und dieses eine Verlangen dafür aufbauen kannst, dann wirst du das Ziel im besten Fall erreichen. Dein „warum“ sollte die gleiche Wirkung haben, wird es aber nur, wenn du es an deine persönliche Ziele, an deine Empfindungen und an deine Werte knüpfst. Wenn du es gerne allgemein hältst und nicht unter die erste Schicht blicken magst, dann wird es dich nicht packen, dann wird dein „warum“ dich nicht sonderlich beeindrucken.

Der Gedanke an eine bestimmte Situation und wie du sie in dieser Form nicht mehr erleben möchtest, reicht nicht immer. Hier ist der Irrglaube des „weg von“ und „hin zu“ – Prinzips weit verbreitet. Tatsächlich kann dieser Mechanismus doch nur dann funktionieren, wenn wir es uns erlauben, Ängste und Momente die wir in erlebter Form nie wieder fühlen möchten, noch einmal zu spüren. Erst, wer bereit ist, wirklich etwas zu ändern und sich sein „warum“ visualisiert, kann auch in diesem Bereich einen bombenfesten Untergrund aufbauen.

Visualisiere es

Ich weiß, dass es Momente gibt, die du nie wieder erleben möchtest. Stresssituationen, Unterdrückung, anstrengende Kollegen oder ein tyrannisierender Chef. Aber auch Existenzängste, Angst vor Ablehnung und ein Leben ohne Erfolg. Momente, die an Emotionen geknüpft sind, die sich nicht gut anfühlen. Momente, die du nie wieder erleben möchtest.

Damit du auf deinem Weg und in deiner Selbstständigkeit nicht mehr zweifeln musst, visualisiere deine Emotionen, deine Gefühle. Was möchtest du nie wieder fühlen? Wohin soll es stattdessen gehen? Wie möchtest du dich fühlen. Untermauer deine Gedanken mit Bildern und versetze dich wieder dorthin zurück.

Und die wiederkommenden Zweifel?

Zweifeln wir nicht alle hin und wieder? Kaum läuft es so richtig gut, kann es im gleichen Moment umschwenken und das Gefühl ändert sich. Wir sind Menschen, wir haben gute und schlechte Tage und ein eigenes Business zu betreiben, ist sicherlich nicht ununterbrochen schön. Aber Zweifel können überwunden werden, Ängste auch. Sie entstehen in unserem Kopf und sind nicht immer ein Ausdruck der Realität. Es ist nicht echt!

Dann lass uns doch mit diesen Gefühlen spielen. Zweifel muss verstehen, warum wir diesen Weg gehen. Aber er ist ein kleines Kind und manchmal schwer von Begriff. Dann liegt es an uns. Sind wir bereit, in unsere Emotionen und in unser „Warum“ hineinzublicken? Sind wir bereit zu träumen und auch die Momente zu fühlen, von denen wir einfach nur weg möchten? Können wir unser individuelles „warum“ mit einer Zukunftsvision untermauern?

Wenn wir ganz genau wissen, warum wir etwas machen, dann haben Zweifel keinen Platz mehr. Dann machen wir und geben Vollgas.

Einmal zusammengefasst

Wenn du dein Business langfristig erfolgreich führen möchtest, solltest du wissen, warum du es möchtest.
Ein „warum“ ist immer individuell und kann nur von innen heraus entstehen.
Die Antwort darauf zu manifestieren, hilft uns, Zweifel zu bekämpfen.
Ein individuelles „warum“ ist immer an individuelle Gefühle, Emotionen, Leidenschaften und Erfahrungen geknüpft.

Was spornt dich an? Warum folgst du deiner Leidenschaft und wie beseitigst du deine Zweifel?

Mit voller Power und Motivation, deine

Katharina Fichtl

No Comments

Post a Comment